Gartenhaus online konfigurieren

Gerätehaus, Schuppen oder Gartenzimmer in Riegelbauweise mit Pultdach. Maße, Türen und Fenster stellen Sie selbst ein. Ihre Anfrage vermitteln wir kostenlos an einen passenden Holzbau-Betrieb.

Gartenhaus in Riegelbauweise mit Pultdach, im Konfigurator geplant
So öffnet sich der Konfigurator, mit den Maßketten, die das Modell anzeigt.

Was Sie einstellen

Die Spannen sind die Grenzen der Regler im Konfigurator. Querschnitte, Abstände und Stückzahlen rechnet das Modell bei jeder Änderung neu.

Querschnitte, Abstände und Stückzahlen sind eine Vorbemessung ohne standortbezogene Schnee- und Windlast. Die verbindliche Statik legt der ausführende Fachbetrieb fest.

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Regler im Konfigurator
Reglervonbis
Breite2 m8 m
Tiefe1,50 m4 m
Wandhöhe an der niedrigen Seite1,80 m3 m
Dachneigung3°20°

So läuft die Vermittlung

Bezahlt wird erst die Bauleistung, und zwar an den Betrieb, den Sie beauftragen. Ob Sie sein Angebot annehmen, entscheiden allein Sie.

  1. Sie planen

    Bauform wählen, Maße und Dachform einstellen. Ihr Stand bleibt in diesem Browser gespeichert, auch wenn Sie erst Tage später weitermachen.

  2. Sie senden die Anfrage

    Am Ende des Konfigurators: Name, E-Mail, Telefon und die Postleitzahl des Bauorts. Ein Code per E-Mail bestätigt Ihre Adresse.

  3. Wir prüfen die Anfrage

    Unser Team sieht sich jede Anfrage an und fragt bei Ihnen nach, wenn etwas unklar ist. Dann suchen wir eine Zimmerei in der Nähe Ihres Bauorts, die diese Bauform schon gebaut hat.

    Thomas Tischner
    Thomas TischnerIhr Ansprechpartner
  4. Ein Zimmerer meldet sich

    Wir suchen einen Holzbau-Betrieb aus Ihrer Region, der Zeit hat, und geben die Anfrage weiter. Das Angebot kommt von ihm.

Plan B: Sie haben schon einen Betrieb oder fragen lieber selbst an? Dann nehmen Sie die Unterlagen Ihrer Planung als Planungsbundle mit, mit Datenblatt, Materialliste, IFC-Modell und GAEB-Datei.

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Gut zu wissen: Gartenhaus

Ein Gartenhaus ist schnell gekauft und ebenso schnell falsch gestellt. Die drei Punkte, an denen es in der Praxis hängt, sind der Untergrund, der Feuchteschutz an der Schwelle und die Frage, ab wann das Bauamt mitredet.

Riegelbauweise: Was der Konfigurator baut

Das Modell ist kein Bausatz aus Bohlen, sondern ein Holzständerwerk, wie es ein Zimmerer aufstellt: unten ein Schwellenkranz, darauf die Ständer, oben das Rähm, dazwischen Riegel und Streben für die Aussteifung. Darauf liegen die Sparren des Pultdachs. Beplankt und gedämmt wird je nach Nutzung, vom offenen Geräteschuppen bis zum gedämmten Gartenzimmer.

Der Vorteil gegenüber einem Fertigbausatz aus dem Baumarkt liegt in der Freiheit bei Maßen und Öffnungen. Sie bekommen dafür eine Holzliste, mit der ein Betrieb abbinden oder Sie selbst beim Holzhandel bestellen können.

Der Untergrund entscheidet über die Lebensdauer

Ein Gartenhaus braucht keinen aufwendigen Keller, aber einen ebenen, frostfrei gegründeten Untergrund. Üblich sind Punktfundamente unter den Schwellenpunkten, Betonplatten auf verdichtetem Schotter oder eine durchgehende Bodenplatte. Wichtiger als die Bauart ist, dass alle Auflagerpunkte in einer Ebene liegen. Steht der Schwellenkranz schief, klemmen Türen und Fenster dauerhaft.

Zwischen Fundament und Schwelle gehört eine Trennlage, etwa eine Bitumenbahn. Ohne sie zieht das Holz Feuchtigkeit aus dem Beton.

Spritzwasser ist der häufigste Schaden

Regen, der vom Boden zurückspritzt, erreicht die untersten 30 Zentimeter der Wand. Genau dort sitzt die Schwelle, und genau dort fault Holz zuerst. Die anerkannte Regel aus dem konstruktiven Holzschutz lautet deshalb: mindestens 30 Zentimeter Abstand zwischen Gelände und Holzbauteil, oder ein Sockel, der diese Zone übernimmt. Planen Sie den Sockel bei der Gründung mit ein. Im Modell steht das Gartenhaus auf seinem Schwellenkranz, die Höhe darunter bestimmen Sie auf der Baustelle.

Ebenso wirksam ist ein ausreichender Dachüberstand. Er hält den Schlagregen von der Fassade fern und verlängert die Standzeit jeder Holzverkleidung deutlich. Mehr zur Holzwahl steht unter Fichte oder Lärche.

Wie steil das Pultdach sein muss

  • Bitumenbahn oder EPDM: ab 2 Prozent Gefälle, also etwa 1,1 Grad. Das ist die Untergrenze für eine Abdichtung.
  • Trapez- oder Wellprofil aus Blech: je nach Hersteller ab etwa 5 bis 10 Grad, mit dichtgelegten Überlappungen auch flacher.
  • Bitumenschindeln: üblich ab etwa 15 Grad.

Der Konfigurator lässt 3 bis 20 Grad zu. Bedenken Sie beim Einstellen, dass die hohe Wand mit der Neigung wächst: Bei 4 Meter Tiefe und 15 Grad liegt sie gut einen Meter über der niedrigen. Die Übersicht über die Dachformen steht im Ratgeber unter Dachformen im Überblick.

Ab wann das Bauamt mitredet

Gebäude ohne Aufenthaltsraum, ohne Toilette und ohne Feuerstätte sind nach der Musterbauordnung bis 30 Kubikmeter umbautem Raum verfahrensfrei, allerdings nicht im Außenbereich. Die Länder weichen davon ab: Bayern lässt im Innenbereich bis 75 Kubikmeter zu, Baden-Württemberg bis 40 Kubikmeter, Nordrhein-Westfalen und Hessen bleiben bei 30.

Zur Einordnung: Ein Gartenhaus mit 4 mal 3 Metern Grundfläche und 2,4 Metern mittlerer Höhe hat rund 29 Kubikmeter. Sie liegen damit in vielen Ländern knapp unter der Grenze, und schon eine höhere Wand kippt die Rechnung.

Verfahrensfrei heißt außerdem nicht regelfrei. Bebauungsplan, Gestaltungssatzung und Abstandsflächen gelten weiter. An der Grundstücksgrenze sind Gebäude ohne Aufenthaltsräume in vielen Ländern zulässig, solange sie eine mittlere Wandhöhe von 3 Metern und je Grenze 9 Meter Länge nicht überschreiten. Was verfahrensfrei sonst bedeutet, steht unter Baugenehmigung.

Was der Konfigurator leistet, und was nicht

  • Er liefert: ein maßhaltiges 3D-Modell, Ansichten, eine Holzliste mit Querschnitten und Längen sowie das IFC-Modell für den Betrieb.
  • Er liefert nicht: den Standsicherheitsnachweis, die Bauantragsunterlagen und die Details für Dämmung und Abdichtung. Das gehört zum Fachbetrieb oder zum Tragwerksplaner. Querschnitte, Abstände und Fundamentmaße sind Richtwerte ohne standortbezogene Schnee- und Windlasten, Baugrund und Frosttiefe. Nicht ohne geprüfte Statik und Fachbetrieb ausführen. Ob eine Baugenehmigung nötig ist und welche Abstandsflächen gelten, klärt das zuständige Bauamt.

Im Ratgeber weiterlesen

Verwandte Bauformen

Häufige Fragen zum Thema Gartenhaus

Braucht ein Gartenhaus eine Baugenehmigung?
Das hängt an der Größe, am Bundesland und daran, ob das Grundstück im Innenbereich liegt. Die Musterbauordnung stellt Gebäude ohne Aufenthaltsraum, Toilette und Feuerstätte bis 30 Kubikmeter umbauten Raum verfahrensfrei, im Außenbereich gilt das nicht. Bayern lässt im Innenbereich bis 75 Kubikmeter zu, Baden-Württemberg bis 40 Kubikmeter. Verfahrensfrei heißt nicht regelfrei: Bebauungsplan, Abstandsflächen und Gestaltungssatzung gelten weiter. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Gemeinde nach.
Welches Fundament braucht ein Gartenhaus?
Für ein Gerätehaus in Riegelbauweise genügen in der Regel Punktfundamente oder verdichtete Betonplatten unter den Schwellenpunkten, frostfrei gegründet. Wichtig ist weniger die Bauart als die Ebenheit und der Abstand zum Boden: Die Schwelle soll mindestens 30 Zentimeter über dem Gelände liegen oder durch einen Sockel geschützt sein, sonst steht das Holz im Spritzwasser.
Wie steil muss das Pultdach sein?
Die Neigung richtet sich nach der Eindeckung. Eine Abdichtung aus Bitumen oder EPDM verlangt mindestens 2 Prozent Gefälle, Trapez- und Wellprofile aus Blech je nach Hersteller etwa 5 bis 10 Grad. Im Konfigurator stellen Sie die Neigung zwischen 3 und 20 Grad ein. Mehr Neigung heißt mehr Sicherheit gegen stehendes Wasser und mehr Höhe an der hohen Wand.
Wie viele Türen und Fenster kann ich einbauen?
So viele, wie in die Wandfelder passen. Jede Öffnung setzen Sie einzeln auf eine Wand, mit Breite, Höhe und Brüstungshöhe. Der Konfigurator teilt das Ständerwerk darum herum auf und setzt Sturz und Riegel. Ein lichtes Feld bleibt dabei nie breiter als 2,10 Meter.

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